1. Mai – Wir waren dabei!

Wie jedes Jahr am 1. Mai, dem internationalen Kampftag der Arbeiterklasse, organisierte der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) in Paderborn die Maidemo. Auch wir waren wieder – wie auch die Jahre schon zuvor – dabei. Doch dieses Jahr wollten wir mehr Jugendliche für die Maidemo begeistern. Denn die Jahre zuvor mussten wir stets feststellen, dass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer meist ein fortgeschrittenes Alter aufwiesen. Daher riefen wir dieses Jahr zum „antikapitalistischen Block“ auf. Unserer Meinung nach ist es nicht ausreichend, ein paar Prozente mehr Lohn zu erkämpfen oder minimale Arbeitslosengelderhöhungen zu fordern (die oftmals durch Inflation relativiert werden). Wir müssen das Problem aber an der Wurzel packen und dieses Problem ist das kapitalistische System mit all seinen Auswüchsen.

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Motiviert nahmen wir an der diesjährigen Maidemo teil

Denn Kapitalismus wird immer einhergehen mit Ausbeutung, mit Verelendung und mit Tod. Gerade die aktuelle Ausprägung dieses Kapitalismus, der sich unter anderem auf Austeritätspolitik, Waffenexporte und die steigende Verarmung der ohnehin schon Armen stützt, ist mit einer solidarischen und die Menschenrechte respektierenden Gesellschaft nicht vereinbar.

Erfreut waren wir, dass sich junge Menschen verschiedenster Gruppierungen uns anschlossen. So kamen Menschen von Attac, dem Infoladen, der Radikalen Linken Paderborn sowie der Grünen Jugend Paderborn zu unserem Block. Spontan schlossen sich auch Leute der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA) dem Block an.

Mit Sprüchen wie A, Anti, Anticapitalista oder Global, sozial, gegen Kapital! konnten wir die Maidemo deutlich aufwerten.

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Maidemo 2015 in Paderborn.

Neben der Maidemonstration waren wir auch wieder mit unserem Infostand vertreten. Hier konnten wir viele gute Gespräche führen. So konnten wir auch zwei junge Genossen aus dem Iran begrüßen, die den direkten Weg zu uns suchten.

Insgesamt sind wir zufrieden mit dem Tag und hoffen, im nächsten Jahr noch mehr Jugendliche zu mobilisieren.

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